#5 Mut tut gut - Über Sterben, Trauer und das Leben
Shownotes
In dieser Episode zu Gast: Katrin Marth, DSA, Regionalbeauftragte Wipptal/Stubaital und Barbara Geir Ehrenamtliche Mitarbeiterin
Kontakt: Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, https://www.hospiz-tirol.at/, Tel: +43 676 8818874, Mail: katrin.marth@hospiz-tirol.at
Triggerwarnung: Diese Podcastfolge beschäftigt sich ausführlich mit Sterben, Tod, schwerer Krankheit, Palliativversorgung, Verlust und Trauer. Es werden persönliche Erfahrungen mit dem Tod nahestehender Menschen sowie Situationen am Lebensende thematisiert. Auch Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit Tod, Abschied und Trauer werden besprochen.
Moderation & Ideengeberin | Christina Sternig, BA – Aktivistin, Trainerin für SeelenSport®, Unternehmerin, Autorin
Musik | Franz Eller – Ridi Spesso
Ein Projekt der © Sodiwi – Soziale Dienste Wipptal
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:15: Ja, heute haben wir wieder eine neue Podcast-Aufnahme.
00:00:19: Diesmal wieder was ganz ganz ganz besonderes bei uns in Wiptal und da darf ich halt zwei strahlende Gesichter von mir begrüßen!
00:00:26: Das ist einmal die Katrin Mark und sie hat mitgebracht auch die Barbara Gaia von der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft.
00:00:33: Grüß euch!
00:00:35: Schön, dass ihr da seid.
00:00:36: Sie strahlt es mir an.
00:00:38: Es ist immer schön wenn man so nette Gesichter gegenüber hat und ich werde einfach sagen wir starten direkt eine.
00:00:45: Erzählts einmal ganz kurz was macht eurer Einrichtung vor allem natürlich generell aber vor allem bei uns im Diktal?
00:00:52: Also wir sind halt eigentlich als Hospiz-Team Wiptal Stubeital da.
00:00:57: Das heißt, das ist jetzt das Team der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen im Stubeal und Wipdal des Menschen zu Hause oder auch in Pflegeheimen die schwer kranken Sterben sind begleitet also ein Angebot der Tiroler Hospiz Gemeinschaft.
00:01:12: Wir präsentieren ja heute
00:01:14: genau und ihr habt da auch sozusagen eine Abordnung im stubeital und wiptal seit sie einen Insprug
00:01:23: In vielen Regionen, also eigentlich in allen Regionen.
00:01:27: Ja super sehr gut!
00:01:30: Und dann ist es sozusagen für stellende Menschen, schwerkrankere Menschen da auch von den Angehörigen.
00:01:39: Es geht einfach darum noch Zeit zu verbringen und Zeit auf verschiedenen Ebenen zu schenken.
00:01:46: Vielleicht möchtest du mir kurz erklären wie die Unterstützung im Genauerren ausschaut?
00:01:52: Also wir kommen vor und das umfasst eine Stunde oder zwei Stunden.
00:01:58: Wir sprechen uns davor
00:01:59: ab,
00:01:59: also ich kratze mich auch davor gespricht und dann begleitet sie uns auch hin die erste Mal.
00:02:06: und da kann es einfach sein dass man entweder spazieren gehen oder zuhören oder nicht machen oft Spiele mit den Leuten oder ihr lesen muss gar.
00:02:15: Es ist einfach, dass die Angehörigen entlastet sind und in der Zeit einfach gehen können Aus dem Zeit für sich einfach.
00:02:23: Das heißt, du in deinem Fall jetzt, weil du ja eine der Freiwilligen bist bei uns in der Region.
00:02:29: Du verbringst dann mit dieser schwer kranken Person einfach Zeit damit die Angehörigen ein bisschen entlastet werden?
00:02:36: Genau,
00:02:37: damit sie entlasten können.
00:02:39: Und oftmals rede ich nachher später auch noch mit den Angehören ein bisschen.
00:02:43: Einfach so ihnen das zu vermitteln, dass wir aber für sie Bauern sind als wir ihn zu hoffen... Und das einfach, ja.
00:02:51: Dass sie auch ihre Lasten abjodeln können ein bisschen.
00:02:55: Ja Angehörige haben wahrscheinlich oft das Gefühl dass Sie alles tragen müssen, gell?
00:02:58: Das ist nicht nur das eigene sondern dann das von der Familie und es vom schwer erkrankten oder von der sterbenden Person und da ist es uns sicher sehr hilfreich wenn ihr es da bis zum Freiraum schenkt und auch einen Ohr.
00:03:10: Ich glaube das ist ganz wichtig so ein kleines Ohr, dass man das einmal hat.
00:03:14: Es ist so wichtig, ja,
00:03:16: finde ich.
00:03:16: Ja, sehr schön.
00:03:17: Man muss dazu sagen, dass unsere Ehrenamtrechterinnen auch intensive Ausbildung machen bevor sie dann wirklich eben mit Menschen arbeiten.
00:03:26: Aber das ist recht eine intensive Ausbildung?
00:03:29: Ja, die war recht intensiv und da musst du ja selber mit dir auseinandersetzen weil...ja!
00:03:37: Du hast ja alles Sachen, was dich belastet oder was nicht so aussprechen kannst.
00:03:43: und ja...und da ist verwochenendweis Und wir haben nach verschiedenen Sachen angeschaut, zum Beispiel auch mal eine Krematorium.
00:03:56: Das hat man im Anschauen und ich habe immer andere Themen gehabt.
00:03:59: Also es war einmal das Monat, ein Wochenende, und immer noch andere Themen waren.
00:04:04: Es sind einfach verschiedene Blöcke, wo man sich immer mal intensiv mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzt.
00:04:12: Kommunikationen?
00:04:13: Genau, ganz wichtig!
00:04:15: Generell, wo es in der letzten Lebensphase passiert.
00:04:18: Also das wird alles so ein bisschen durchgearbeitet gemeinsam und dann einfach in die Situationen...
00:04:25: Ja!
00:04:25: Und auch in den Trauern.
00:04:28: Jeder traut Anlöster.
00:04:30: Und was man da irgendwie etwas beitragen kann.
00:04:33: Dass das halt nicht mal trocken ist oder so.
00:04:36: So waren schon sehr interessante Themen.
00:04:38: Ich glaube vielen ist gar nicht bewusst, was es für tolle Möglichkeiten gibt.
00:04:43: sich suchen kann, wenn man in der Situation ist.
00:04:46: Aber diese Suche halt in dem Moment ist einfach schwierig.
00:04:49: Das schafft man selber vielleicht mit und da ist dann jemand, der an die Hand nimmt natürlich super und sagt Schau das!
00:04:55: Und es gibt Katrin vielleicht wie lange dauert denn so eine Ausbildung zu können?
00:05:00: Ein halbes Jahr.
00:05:01: Ein Halbsjahr?
00:05:03: Ja wirklich dann eine sehr intensive Zeit, gell?
00:05:05: Also im September habe ich gestärkt von den Zerchten und im Mai, weil das am Siebzehn habe ich nachher ungekippt
00:05:12: Das sind einfach einige Blöcke.
00:05:13: Ja, genau.
00:05:16: Und um das Thema Trauerverlust und Sterben natürlich
00:05:18: in dem Fall?
00:05:20: Genau.
00:05:21: Sehr fein!
00:05:21: Da kann man sich dann bei euch informieren.
00:05:24: Genau, uns hat es auch können wir sich informieren, da gibt's immer Info-Nachmittageabende wo man sich über die Möglichkeit des Ehrenamtes informieren kann und sich schon mal ein bisschen Bild machen kann weil man Interesse an dem hat.
00:05:37: Ein persönliches Auswollgespräch eigentlich.
00:05:43: Es ist vielleicht nicht jeder dann geeignet, das wird einfach in einem Gespräch gemeinsam erarbeitet ob es wirklich das richtige Ehrenamt für die Person ist und dann wird einfach entschieden.
00:05:57: ob das für jemanden passt oder nicht.
00:06:00: Wir haben das Glück, dass sich nach wie vor sehr viele Menschen melden für diese Art des Ehrenamtes, die ich persönlich echt toll finde und weil es einfach auch nicht ganz was Einfaches ist.
00:06:14: Das ist immer wieder belastend und eine ganz besondere Art der Begleitung.
00:06:20: Und ich find's toll, wenn sich die Menschen in Tirol interessieren.
00:06:26: Das ist natürlich auch sehr gut, genau.
00:06:28: Ja und da wenn sich jetzt jemand denkt beim Zoo hoch und irgendwie das Daten jetzt ein interessieren, ich glaube jederzeit bei dir, beim Hospiz generell einfach sicher kundigen, sich nicht scheuen anzurufen e-mail zu schreiben wie immer.
00:06:43: Wir geben natürlich alle Informationen für die Kontaktaufnahme in die Show-Notes.
00:06:48: Da kann man dann Telefonnummer, E-Mailadresse usw.
00:06:51: alles noch abfragen.
00:06:53: und wenn jemand Interesse hat, kämpft es auf die Katrin oder schon steht jemand auch auf jemanden Ehrenanflächen.
00:07:01: Jemand
00:07:01: naasend ihm gerne auf alle zu und die helfen euch das sicher gern weiter.
00:07:05: Weil vielleicht darf ich noch ganz kurz sagen, was ich dann eben auch auf das Spannende finde.
00:07:09: Wenn wir uns so im Team unterhalten oder man sich mit Ehrenamtliche generell für die Tirolos-Bitze-Gemeinschaft oder mitarbeiten, weil Sie einfach sagen es hat mir selber so viel gebrocht für mein Leben.
00:07:21: Sich einfach intensiv mit mir und dem Thema auseinanderzusetzen, weil ein Tod und Staunen betrifft uns früher oder später alle.
00:07:29: Und dass an desselbe einfach in seiner Entwicklung denke Und das kann ich für mich ja auch sagen, weil jetzt schon mal eine längere Zeit für die Tegoloos-Bittsgemeinschaft dauert.
00:07:39: Weil man sich einfach so weiterentwickelt und ich finde es ist ein unheimlicher Gewinn auch fürs eigene Leben.
00:07:45: Ja, man bleibt nicht stehen und vielleicht bauberei weiß nicht von wer vielleicht auch bis zum demütiger?
00:07:50: Ja, dankbar.
00:07:52: wenn wir haben alles passt einer Zulz sein!
00:07:56: Und man schenkt ihn einfach gerne die Zeit.
00:07:58: Das sind dann wirklich vielleicht diese berühmten Kleinigkeiten, denen wir dann vielleicht wieder mehr zu schätzen weiß.
00:08:06: Ja, na sehr gut!
00:08:06: Also wie gesagt wenn jemand Interesse hat bitte gerne auf das Team, auf das Hospiz zu kommen.
00:08:12: Genau und es ist natürlich mir schon gehört ein sehr intensives Thema sich mit dem Thema Sterben auseinanderzusetzen, dass vielleicht auch schon in jungen Jahren Und jetzt einmal so, was treibt euch an?
00:08:27: Warum?
00:08:28: Jetzt zum Beispiel die Baubauer.
00:08:30: Warum bist du zum Hospizkeimen?
00:08:32: Was hast du gesagt?
00:08:33: Das ist das für mich!
00:08:35: Ja es ist im Umgang einfach, dass ich dankbar war.
00:08:38: Dass bei uns in der Familie einfach gut gehört und dass niemand... Es war jemand krank.
00:08:44: Mein Onkel war krank, da war Mitte-Fünfzig.
00:08:47: Und dann schwege er sich mit Sechzehdreis vor dem Blut.
00:08:50: Und irgendwie haben wir uns den ganzen Befasten Und aus dem Ganzen außer ich das noch eigentlich entstanden, wie mein Anker vergleitet schon auch.
00:09:00: Ja, dass sie das einfach gerne da und es war ein bisschen trauriger Weg mit meinem Ankelleben aber auch ganz schöne Momente waren dabei.
00:09:11: Und wenn man den Weg miteinander gehört nachher kommen ihn erleichter Verabschieden.
00:09:16: So irgendwelche bisschen Ergräßen und ja also im Ganzen.
00:09:19: außerdem sind wir wirklich auf allem gut geht und gesund sein?
00:09:25: Ja, mache ich das einfach gerne.
00:09:27: Ich kann es nur bestätigen.
00:09:29: Ich war dabei, wo mein Opa quasi das letzte Mal die Augen zugemacht hat und es war schon ein ganz besonderer Moment, dass man da dabei sein darf und ich habe vor dem Moment angeschraubt.
00:09:39: aber im Endeffekt war so total ein wunderschöner Moment mit ganz viel Ruhe obwohl's in Krankenhaus war mit Maschinen drum herum.
00:09:47: Aber es war so eine Ruhe und so ja Liebe im Raum dass das ganz bewegend und unglaublich war.
00:09:55: Von dem her kann ich nur sagen, da kann man von solchen Themen Angst haben, sich damit auseinandersetzen.
00:10:02: Da kann man viel Kraft für den Weg mitnehmen, wenn man weiß, was im letzten Moment dabei ist.
00:10:09: Katrin, was ist bei dir?
00:10:11: Was treibt dich an?
00:10:12: Warum machst du das?
00:10:14: Generell vielleicht erzähle ich auch so ... Das war mein ganz persönlicher Anblick.
00:10:20: Also bei mir war es so, dass ich einen jungen Jahren immer wieder in Sommerpaktikung gemacht habe im Fliegeheim und Altersheim Und mit Sechzehn zur Situation dazugekommen bin, da sind jetzt immer eine Jungen beim älteren Patienten und einfach gemerkt haben das stimmt irgendwas nicht.
00:10:38: also die Atmung war verändert und ich hab einfach gespielt, da war irgendwas was mit Was nicht stimmt.
00:10:44: Und dann im Pflegerkohl, der da zuständig war und der war einfach in seinen letzten Minuten hat die letzten Atemzüge gemacht und die Hunde, dass sie dabei sein dürfen und der Pflegger hat das so mit einer Ruhe und Liebe gemacht oder ich und es erleben darf und war aber sechzehn, man war doch relativ jung und das hat mich so beeindruckt und die Situation ist mir einfach immer geblieben.
00:11:09: einfach diese erste Berührung auch, so ganz intensive Berührungen mit tot und sterben hat mich wahnsinnig beeindruckt.
00:11:16: Und ist mir dann immer im Hinterkopf geblieben habe schon ein paar andere Stationen in meinem Arbeitsstationen in mein Leben gehabt aber grundsätzlich der Wunsch in Muspitz zu arbeiten und da einfach ja mitzuarbeiten war immer schon hier und das ist einfach mein Antriebsfaktor oder meine Antrieb generell eine Motivation Das, was ich immer denke, die letzte Zeit im Leben.
00:11:45: Die letzte Lebensphase des Sterben.
00:11:47: Ich bin einfach zutiefst davon überzeugt wenn das gut ist, wenn man das gut begleiten kann dann ist es ganz was Besonderes und Schierens für die Person selber, die gehört oder geben muss aber auch für die Angehörigen.
00:12:01: Wenn das gut sein kann, dann kann auch das weitere gut sein.
00:12:04: Und da bin ich total froh wenn ich daraus beitragen kann.
00:12:07: Ja, natürlich hat man als Leier jemanden nicht viel mit dem Thema zu tun.
00:12:11: Hat immer diese Horrorvorstellungen im Kopf von Tod und von Sterben und von ganz schrecklichen Abschiedszenarien an irgendeinem kranken Bett.
00:12:23: Aber so wie ich das jetzt auch in meiner Arbeit mitkriege habe ist es ganz selten dass es wirklich ganz schlimme Bilder sind sondern sage ich dann danach jeder gut was wir gemacht haben Das hat ein bisschen über Windung gekostet, aber gut, dass wir es gemacht haben.
00:12:38: Und das ist im Endeffekt für die Angehörigen in diesem Fall dann ein ganz wichtiger Gedanke.
00:12:45: Man kann es auch besser greifen, wenn jemand von uns geht und der wirklich weg ist.
00:12:50: Weil das ist ja meistens doch noch alles da, vielleicht die Wohnung auch noch eingerichtet.
00:12:55: Die Wäsche liegt vielleicht noch in der Maschine rein weil vielleicht die Rettung hemmen ist und zum Wäscher hängen ist nicht mehr gekommen.
00:13:03: Das Essen steht noch am Herd und dann ist es vielleicht einfach leicht ergreifbar, dass man einfach was hat.
00:13:09: Jetzt ist ja niemand hier oder sie ist nicht mehr da?
00:13:12: Ja genau.
00:13:12: Es ist ein ganz wichtiger Punkt in der Arbeit, das wir sehr empfehlen, wenn es möglich ist sich beim Verstorbenen zu verabschieden, um mal zu sehen, weil man einfach weiß, das ist in der weiteren Verarbeitung gut.
00:13:29: Das ist einfach psychologisch!
00:13:31: Ganz klar, dass das so ist.
00:13:34: Und ich sage auch, es passt vielleicht nicht für jeden.
00:13:37: Aber das ist auch unsere Aufgabe, die Menschen heranzuführen und ihnen Möglichkeiten zu eröffnen.
00:13:45: Jeder kann dann selber entscheiden, ob er die Möglichkeit ergreift oder generell sicher das als unsere Aufgabe überhaupt die Menschen ein bisschen mit dem in Verbindung zu bringen.
00:13:55: Ich sage immer man muss nicht ständig am Tod und sterben denken.
00:13:58: überhaupt nicht.
00:13:59: Aber generell hier und da soll sich mit dem auseinandersetzen, glaube ich zum Leben dazu.
00:14:05: Das heißt in den Einrichtungen der Tiroler Hospizgemeinschaft kann ich mir das dann vorstellen dass es wahrscheinlich nicht nur schwarz und dunkel und abgehängt ist sondern wahrscheinlich bunt und mit ganz viel leben gefühlt oder?
00:14:21: Stell dir mal das Dichtig vor!
00:14:28: Also generell, ich weiß jetzt nicht ob du schon einmal im Hospizhaus in Hall warst, Christina.
00:14:33: Ich glaube wenn man da mal eine geht, dann spürt man.
00:14:38: Es ist ein Raum an Ort mit einem guten Energie, es ist einfach sehr hell und einladend.
00:14:46: Und ich glaube schon einen Ort wo man auch grundsätzlich dort sein kann.
00:14:50: Ich sage immer wir müssen realistisch sein.
00:14:51: ja das ist ein Ort wo viel gestorben wird.
00:14:55: Aber hier hat er Sonst ganz viel Platz.
00:14:57: Und es gibt Humor und in der letzten Lebensphase kann noch so viel Schienes passieren?
00:15:03: Habt ihr dann eigentlich bei euch im Haus, im Hall eben auch Gedenkstätte wert für jede verstorbene Person aus dem Haus was vielleicht etwas gestaltet.
00:15:13: oder gibt's da Rituale bei euch?
00:15:16: Also es gibt verschiedene Rituelle, ein Rituel das für jeden Menschen passiert entweder im Haus oder durch unsere Begleitung.
00:15:26: Oder während unserer Begleitung, so muss man auch richtig sagen, verstärben für die machen Gedenkblätter.
00:15:32: Das ist ganz was Wichtiges.
00:15:33: also da wird für jeden und jede ein Gedenkkblatt gestaltet das in einem ganzen schönen Buch rein ist Und die Angehörigen kennen sich dann danach.
00:15:42: wir haben verschiedene Möglichkeiten des Gedenken sich das nochmal anschauen und es wird sehr wertgeschätzt.
00:15:49: Da machen wir immer die davor, um sich zu diskutieren.
00:15:51: Und das finden Sie einfach ganz toll, wenn man einfach da nochmal Zeit schenkt und es auch so bildlich festgehalten ist.
00:15:58: Das bleibt dann bei euch im Haus?
00:15:59: Es bleibt bei uns im Haus.
00:16:01: Die Angehörigen dürfen es eben, wie du sagst, kopieren?
00:16:03: Genau beim Angehören Kaffee oder bei einem Gedenkfeier oder ein gutes Dienst.
00:16:09: Wenn ihr das noch aufklickt, dann sächen sie das.
00:16:12: Wir können nichts an Trauer
00:16:15: haben.
00:16:15: Genau!
00:16:16: Also Spitzdimmern ist einer.
00:16:18: Das heißt, das ist ja ein Stück weit wahrscheinlich für die Mitarbeiter oder?
00:16:23: Möglichkeit auch noch mal eben das zu verarbeiten.
00:16:26: Weil ich denke man redet natürlich viel über die Angehörigen.
00:16:29: Natürlich aber auch die Mitwirkenden und Mitarbeiter gerade im Hospiz sein natürlich da, auf dem muss man anschauen.
00:16:37: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten des Verabschiedens.
00:16:39: Barbara Druckhund vielleicht erzählen wir sie in unserem Team machen.
00:16:42: Wir
00:16:43: genau, wir machen eine Ritual also gestalten Mir ist ein Storn für jeden, wenn es verstorben ist.
00:16:51: Und wir treffen uns nachher... Jetzt haben wir jetzt immer so am vierten Dezember getroffen und haben eine kleine Advent-Feier gehabt.
00:16:59: Und danach haben wir nachher zusammen im See umgemacht und das nicht helped.
00:17:02: Da haben wir eigentlich nachher verschickt in den Seen oder mehr sein.
00:17:08: und beim Ausflug kann man es auch schon oft machen, dass man es hier in einem Fluss Da haben wir vom Baumringten gesammelt, auf dem Weg oder Blumen.
00:17:18: Jeder hat das was zu dem, den er begleitet hat.
00:17:24: Dann haben wir das schön dekoriert auf die Schieffälle nachbeklagen mit einem Stahnen und dann haben wir es in den Fluss übergehen.
00:17:32: Und wenn man das jetzt nicht da tun hat, dann haben sie ihn in seinem Gemäfel oben alles.
00:17:37: Also da haben wir keine Stahne gehabt, da haben auch ein Trauerraum.
00:17:40: Die ganzen Sachen, was geschrieben worden war, waren in der Klagemauer die Zettel und ein Baumkopf für die Kinder.
00:17:48: Da waren auch Zetteln auf.
00:17:50: Und da haben wir nachher eben verbrannt in der Schule und haben es einfach... Das ist
00:17:54: eine Übergebung.
00:17:56: Genau!
00:17:57: Und so gibt's einen Hospithaus unten oder bei mobilen Hospizten, also bei mobilem Palä-TIFT im Sommer, sie sagen ... Genau, verschiedene Rituale.
00:18:08: Also das ist auch wichtig, die Mitarbeiterinnen brauchen es.
00:18:11: Und was Barbara vorher gerade erwähnt hat, viele ja glaube ich haben oft bedenkt Kinder mit einzubeziehen.
00:18:17: aber ich glaub erstens Kinder vertragen die Wahrheit wenn man sie den kindgerecht mitteibt.
00:18:25: Kinder brauchen auch den Raum dass sie dauernd können und vielleicht was auch wichtig ist für Erwachsene zu wissen, Kindertrauen anders als erwachsene.
00:18:34: Kinder können das vielleicht nicht so lange aushalten, die wechseln an die Situation aber es ist auch okay.
00:18:40: und wie nimmt ihr das bei eurer Arbeit die Rolle der Kinder?
00:18:43: Der Kinder war.
00:18:46: Gostina du war schön!
00:18:47: Das ist ja ein bisschen mein Herzensanliegen die Kinder- und Jugendlichen da mit einzubeziehen.
00:18:53: Ja und unsere Erfahrung ist ganz klar wenn man Kinder mitnimmt und ihnen die Wahrheit sagt ob sie dabei sein lassen Das ist immer einfach gut.
00:19:02: Man macht sich stark fürs weitere Leben, es ist wichtig ihnen die Möglichkeit geben dabei zu sein in einer möglichen Form zu stellen und ehrlich zu beantworten.
00:19:12: Ehrlich zu sein wenn man sagt ich habe jetzt keine Antwort darauf.
00:19:15: Ich weiß auch nicht wieso das vielleicht so ist aber einfach das zu signalisieren was man da ist.
00:19:22: Da gibt man in den Kindern viel mehr mit als wie wenn man sich dazu entscheidet die Kinder außen vorzulassen.
00:19:29: Weil Kinder spüren immer, wenn was nicht stimmt.
00:19:31: Die haben noch mal feinere Antennen?
00:19:33: Ja,
00:19:33: absolut.
00:19:35: Vielleicht kann sich jeder ein bisschen an seine Kindheit oder so zurückerinnern.
00:19:40: Situationen, wo man eigentlich gewusst hat, es stimmt, was nicht und keiner hat dann irgendwas gesagt.
00:19:47: Das ist was, das bleibt.
00:19:49: Ganz schlimm.
00:19:50: Es
00:19:50: ist ganz schlimm.
00:19:51: Ich glaube, wir haben alle vielleicht irgendwann einmal erlebt ... Da denken wir als Bürgermeins, dass sie selber ein bisschen vor Augen halten und das bewusst ist.
00:20:01: Und das kommt auch in die Kinderzutraue.
00:20:04: Das hat einen
00:20:04: ganz guten Stopp, wenn es zu viel ist.
00:20:06: Ich
00:20:07: glaube, die können da dann ein bissel mehr vielleicht sogar auf sich selbst hoch und mit mir wachsen und teilweise keinen.
00:20:13: Wir haben das ein bisschen verlernt einfach auf das berühmte Bauchgefühl.
00:20:18: Und Kinder, ja, da geht das fast automatisch statt der Sonne.
00:20:23: Genau, das sind auch alle ermutigt.
00:20:25: Bindet es die Kinder mit ein?
00:20:26: Gibt's ihnen ihren Raum und lasst sie ja aktiv teilhaben, was gestalten, aktiv mitnehmen.
00:20:35: Wir haben jetzt einen ganz netten Begemer hat gehabt weil jemand verstoben ist und dann haben wir dir erzählt dass Sie Sanktsitz sein mit den Kindern auch von der Katze gestalkt haben und das war so schön und die ist noch dabei gewesen oder fertig Und
00:20:53: die Kinder hier, die es darin lassen oder auch nie vorhanden lassen.
00:20:56: Oder sie auch froh machen.
00:20:58: Möchtest du das mit uns machen?
00:21:00: Das ist gut.
00:21:01: Man kann auch Kinder zu einer Verabschiedung mitnehmen am Bett des verstorbenen Autobahnbestarber.
00:21:07: Also das ist alles möglich.
00:21:08: Die Kinder kennen das schon.
00:21:10: Oder Starvebildler gestalten.
00:21:13: So die Kinder gestaltet werden.
00:21:14: Das haben wir auch schon erlebt.
00:21:18: Ja, wie du gesagt hast gehört ist einfach... Ich glaube jetzt geht das Beispiel von Barbara mit dieser Kerze, dass sie dann auch bei der Beisetzung dabei war.
00:21:26: Das ist für das Kind eine Bestätigung.
00:21:28: Dass es sagt, ich bin wichtig und ich gehe dazu.
00:21:31: Ich glaube, das ist so ein Zugehörigkeitsgeschicht.
00:21:34: Es macht ja eine Familie aus.
00:21:36: Es ist nicht immer alles doll.
00:21:38: Da kennen wir es alle, wenn's toll ist.
00:21:42: Aber es gibt halt auch mal nicht so schöne Zeiten und wenn da das Kind das Gefühl hat, die wir mitgenommen haben ernst genommen und ich darf was beitragen.
00:21:48: Das macht ja Kinder einfach stolz.
00:21:51: Ja.
00:21:51: Und immer denke ich, es ist nichts Besseres als wir unseren Kindern einfach erlernen, dass eben wie du sagst, nicht alles ... Es läuft nicht immer gut, das Leben, gell?
00:22:00: Und es gibt immer wieder Situationen wo es schwierig sein und sie damit zu nehmen, das finde ich schon einfach... etwas vom Wichtigsten, was man auch in den Learning-Kommens anbringt.
00:22:12: Ja, da habe ich es vollkommen recht.
00:22:14: Wir haben jetzt die Zeit momentan.
00:22:18: Es hat schon mal leichtere Zeiten gegeben und es hat sicher schon mal schwieriger gegeben.
00:22:22: aber natürlich ist die Welt so wie sie ist.
00:22:25: Und ja, das wäre zuerst wahrscheinlich in der einen oder anderen Form.
00:22:29: Vielleicht merken vielleicht auch nicht gibt es gerade irgendwas was euch muss jetzt nicht die Weltlage generell sein aber gibt's etwas was euch im Team beschäftigt finanzielle Geschichten?
00:22:41: Ja, gibt es irgendetwas wo ihr sagt momentan ist da einfach ein bisschen markt man Umschwung.
00:22:51: Natürlich ist es im Großen gesehen glaube ich so wie bei vielen und soziale Einrichtungen im Moment immer wieder anschauen.
00:23:00: Wie kann das weiterlaufen des Radleimanns?
00:23:02: Es glücklich ist, glaube ich schon dass auf politischer Ebene einfach die Wichtigkeit von einer Einrichtung so wie mir das sein einfach gesehen ist und auch das einfach ganz klar ist, dass es das braucht.
00:23:16: Das jetzt vielleicht nicht ganz so schwierig ist wie bei anderen Sachen und trotzdem rückt sich das natürlich alles zusammen und Sozialbereich ein bisschen aus.
00:23:25: Generell, wir als Hospizidipitalstuvertal können in unserer Arbeit so weitermachen wie bisher.
00:23:31: Das ist doch ganz schön!
00:23:33: Ja das ist sehr gut zu hören.
00:23:36: Wir haben auch vorher jetzt ganz kurz, bevor wir die Aufnahme gestartet haben geredet einfach einmal den Begriff Balliativ Medizin, Balliatif Care.
00:23:47: Es ist ja also ein Begriff, denn habe ich, bevor ich mich mit Tod und Sterben befasst hab als der drücken und sehr eindimensional wahrgenommen.
00:23:56: Und wir haben eben kurz geredet, dann haben gesagt, wir nehmen jetzt den Begriff bewusst auf um den vielleicht auch einfach ein bisschen zu erklären.
00:24:02: Magst du uns da vielleicht einfach was Palliativmedizin?
00:24:06: Was können wir uns darunter als Laien vorstellen?
00:24:08: Also ich fange eher so mit dem Begriff Palliativkehr an.
00:24:12: Das bedeutet einfach die Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen in vielerlei Hinsicht.
00:24:22: Also viele Dimensionen werden damit eine mit dazu genommen, also nicht nur das medizinische Sorgemal sondern auch das soziale, das spirituelle einfach der Mensch als Ganzes wird gesehen und einfach so begleitet.
00:24:39: Es ist klar, dass Palätivkerke dann ins Spiel, wenn Korre Heilung mehr möglich ist.
00:24:45: Und trotzdem ist dann noch eine mögliche Situation zu erschaffen, wo man auf vielerlei Hinsicht begleitet und auch in medizinischer Hinsichte schaut.
00:24:56: Wir kommen die Symptome so gut wie möglich behandeln, sodass einfach eine Lebensphase nur möglichst gut sein kann.
00:25:14: Genau.
00:25:15: Und wenn ich da vielleicht auch erzählen darf, also eine pallidiverkrankte Menschen kann man eben immer wieder auf die Hospiz- und Pallidivstation der Theronospitzgemeinschaft im Hospizhaus in Halle und haben dann vielleicht aktuell Symptome.
00:25:27: Es ist ihnen ganz fest schlecht.
00:25:28: Sie haben Schmerzen, den man nicht so gut in Griff kriegt.
00:25:31: Dann ist es Ziel einfach, das einmal in erster Linie in den Griff zu bekommen und dann einfach schauen was ist psychosozial los?
00:25:37: Was braucht's einfach auch oder braucht es für irgendeine psychologische Begleitung?
00:25:43: Und dann, wenn man das von den verschiedenen Perspektiven aus betrachtet, ist es immer ganz gut möglich, eine stabile Situation zu schaffen und die Menschen kommen vielleicht auch mal nach Hause gerne.
00:25:56: Oder auch woanders gut bezahlt werden muss.
00:25:58: Das möchte ich einfach sagen, weil es ganz wichtig ist, nicht alle Menschen, die uns in Suspitzhaus kommen, sterben gleich.
00:26:07: Ja, das ist für viele ... nicht im Kopf.
00:26:13: Man kommt in so Speed und drei Wochen später ist es vorbei, aber das ist ja nicht so.
00:26:19: Und ich finde es auch ganz schön dass man jetzt eben den Begriff Palliativ ein bisschen von der Medizin jetzt, dass du ihn gelöst hast.
00:26:26: Das ist natürlich ein wichtiger Pfeiler, aber hinter dem Begriff stehen einfach noch ganz viel mehr und das ist sehr schön und danke, dass ihr das hier zu klatschen.
00:26:38: Sehr interessant!
00:26:41: Ja und ich schreibe meine Podcast-Gäste, kriegen immer ein paar Fragen vorher geschickt, dass wir sich auch ein bisschen darauf vorbereiten können.
00:26:48: Und ich schreib dann immer eine Geschichte die euch beschreibt oder ganz besonders ein eigenes Erlebnis Beispiel was auch immer was so die Arbeit beschreibt und das habe ich bei euch gemacht.
00:27:01: und ja vielleicht möchtest du uns das noch kurz erklären und erzählen?
00:27:06: Ja aber mir war es jetzt, ich hab jetzt eine Begleitung gehabt Und die war jetzt nicht sehr lang, aber sehr intensiv.
00:27:12: Wir waren immer noch in der Spitzhaus unten und haben dort noch mit begleitet.
00:27:17: Und ja wir hatten schon einen guten Tod, sondern gehabt, aber so... Also kaum umarmen oder so irgendwie.
00:27:27: Und nachher bin ich beim Gierngessen.
00:27:30: Ich ging auf Nacht und wenn man gierngesten hat er mich nochmal zurückpunkten und dann hatte mir im Arm.
00:27:37: Und den nächsten Tag ist er nachher verstorben.
00:27:40: Das war noch so berührend, weil er schon das eher gescheut hat und dann hat er ihn einfach
00:27:46: nur im
00:27:47: Arm.
00:27:48: Ja, da hat es vielleicht, wie ich vorhin so schön sage, gespürt.
00:27:50: Erzgesperrt ja, glaube ich
00:27:53: auch.
00:27:53: Glaubt ihr euch, dass – wir können gleich nochmal darauf zurückgehen, aber weil's jetzt gerade Thema ist – gespüren die Menschen, wenn sie jetzt bald soweit ist bei Monk?
00:28:03: Habt ihr das Gefühl ... wenn ihr in der Arbeit seid beim Anker, die spieren es jetzt oder irgendwie ... Sie verhalten sich vielleicht anders kurz vorher.
00:28:12: Ich möchte sie nicht ganz für alle meinen und weil's nicht für alle gleich ist.
00:28:16: aber man kann schon beobachten dass einfach in der Sterbephase, wenn so die letzte Zeit einfach anbricht das schon bestimmte Verhaltensweisen ähnlich zu beobachten sind.
00:28:32: Das kann man schon sagen, aber ich mache es einfach nicht für alle Sorgen.
00:28:37: Aber wenn man mehr damit zu tun hat schon ein bisschen beobachtet?
00:28:41: Ich
00:28:42: finde oft wollen sie die Wahrhaben.
00:28:45: Also da kommt noch eine Gespräche vielleicht.
00:28:47: man kann auch sagen Es gibt wirklich nichts mehr und nachher geht er wieder anders.
00:28:55: Genau, die Menschen sind natürlich... Es gibt so unterschiedliche Reaktionen für Manker.
00:29:01: Ist es okay dass das jetzt kommt?
00:29:03: Man kann ganz fest angst.
00:29:05: Mankers ziehen sich sehr zurück.
00:29:07: Das ist auch nicht so einfach für die Angehörigungen.
00:29:10: vielleicht ein Mensch sehr kommunikativ war und immer sehr kommunikativ aktiv.
00:29:15: Und da formelt sich einfach das so verändert.
00:29:18: Dann ist es also an uns zu sagen, ah, das kommt jetzt einfach ... Weiss darauf hin, dass die Phase einfach jetzt Kind und für Menschen das einfach dann dieses zurückziehen ist.
00:29:32: Vielleicht leichter ist.
00:29:34: Das hängt wahrscheinlich auch viel mit dem Ja wie man selber ist, wie die Familie ist, Wie vielleicht auch die Diagnose-Kind-Boss für Diagnosen man kriegt, das glaube ich da spielt hinterlacht dann vieles ein.
00:29:51: Katarina Stuhl, ein besonderes Erlebnis.
00:29:53: Eine besondere Geschichte, wo du sagst das folgt man jetzt so spontan heim?
00:29:58: Was mich zu letztendlich ganz gut gefallen hat war unser Trauercafé.
00:30:04: Es heißt bitts dem macht er nicht nur und Anfangs seit Begleitungen von schwergegangenen Staubenden Menschen zu Hause oder im Pflegeheim sondern wir versuchen ja immer wieder Angebote zu machen für die Bevölkerung einer Trauer zum Beispiel.
00:30:18: So eben auch zuletzt ist TrauerCafé In Madrid, das war wirklich ganz schön.
00:30:25: Es ist natürlich immer spannend wenn man so was macht am Land in der Region, wie kommt es an?
00:30:30: Kremendolite trauen sie sich her und da haben wir jetzt schon sehr überrascht und eigentlich total happy dass das von vielen Menschen Anspruch genommen worden ist und einfach den Raum aufzutun wo die Menschen mit ihrer Trauer kremen können ihre Gefühle auch äußern können sich gegenseitig einfach erzählen können und man kann sich kaum so gut unterstützen wie Menschen, die ein ähnliches erlebt haben.
00:30:58: Natürlich hat jeder seine eigene Geschichte arbeitet.
00:31:00: Trotzdem haben sie vielleicht gerade jemanden, den Sie sehr lieb gehabt haben verloren um sich da noch auszutauschen.
00:31:10: Das ist super!
00:31:11: Und das hat auch gut funktioniert.
00:31:12: Es ist was, was wir jetzt gehabt haben zu kommen.
00:31:14: Es war die letzte Woche.
00:31:16: Aber vielleicht ja.
00:31:17: Ich hätte
00:31:17: es auch gefallen.
00:31:19: Ja, ich glaube das ist ja ganz wichtig.
00:31:21: Dass man weiß, dass man das Gefühl nicht alleine hat und da gibt es andere.
00:31:25: auch denen gehts vielleicht plus minus so wie mir.
00:31:28: Da ist der Endlachkeit da und man hat einfach auch das Gefühl allein, dass er nicht alleine ist.
00:31:34: Ich glaube das kann schon viel bewirken.
00:31:37: Sehr toll!
00:31:38: Genau, und ich glaube jetzt gerade weil du zuerst angesprochen hast es seine nicht ganz so einfache Zeiten.
00:31:43: Und mir hat manchmal das Gefühl eben gut jetzt auch Trauer ist gar nicht so einfach weil wir sein in einer Gesellschaft wo alles gut funktionieren soll und alles eingedachtet ist und so soll die Trauer eingedachtet sein und dann banischt man wieder gut mit der Trauer Und ich glaube, das ist ganz wichtig hier auch die Leute zu informieren und ihnen zu sorgen.
00:32:05: Die Trauer ist für jeden individuell und unterschiedlich und da ist der Ort wo man jetzt auch nochmal wirklich den Trauer an Raum geben kann.
00:32:15: Ja
00:32:16: ja und auch das Trauer muss nicht immer noch schwarz sein, gell?
00:32:18: Das ist halt...
00:32:19: Genau!
00:32:20: Und es sein einst dann auf-und ab und das auch den Menschen zu erklären.
00:32:26: Und das ist super, wenn wir noch etwas beitragen können.
00:32:29: Wenn da ein
00:32:33: lockerer Austausch ist, vielleicht in einer lockeren Atmosphäre einfach, dass man fein ins Quatschen kommt und vielleicht jemanden findet mit dem er dann vielleicht auch verdieft sich einmal zusammensetzen kann oder wie auch immer, gell?
00:32:48: Aber
00:32:48: schon mal einen
00:32:48: drinnen noch Platz!
00:32:49: Genau, also es gibt wirklich auch noch
00:32:53: Platz.
00:32:55: Ja, ich glaube das ist auch ganz wichtig, dass jedes Gefühl dauerhaft einmal sein.
00:33:01: Wenn man sich viel mit Trauer beschäftigt weiß man eben wie du sagst diese berühmte Wellenbewegung ist sehr gesund.
00:33:07: Auch wenn Trauer in dem Moment das Gefühl haben, ich kriege ihn nicht mehr ausser und der einmal ist es so, wenn es zu mir jemand sagt dann sage ich super!
00:33:19: Genauso soll's sein.
00:33:23: oder nur ganz unten, dann muss man es wirklich wahrscheinlich so machen.
00:33:28: Ich glaube das ist auch ganz wichtig zu kommunizieren dass diese Weltbewegung sehr natürlich und vom Körper gewollt ist.
00:33:35: Ja, und oft kommt es auch nur noch ein Jahr zu sein.
00:33:37: Das muss sein, wenn eine Situation oder Trigger ist, in der man in einer Situation einen Kind merkt, das kann man nicht brennen.
00:33:46: Man weiß im ersten Moment vielleicht gar nicht, wo sich jetzt los geht, dass sie etwas gewusst haben zu schaffen.
00:33:52: Ah, das
00:33:52: darfst du
00:33:53: sagen?
00:33:53: Ja!
00:33:53: Und die Trauer ist ja nicht weg.
00:33:55: Die verändert sich vielleicht über die Jahre sicher sogar, aber sie ... Der Gedanke, der Mensch, den du hier verlassen hast.
00:34:05: Er ist Teil seiner Biografie und der Delfa da sein.
00:34:09: Genau!
00:34:10: Ich denke, man kann bildlich sagen, das sind Wunden.
00:34:13: Wenn man sich eine Wunde am Körper vorstellt, ja, dann wächst ein Heidl-Feber.
00:34:16: Aber bei manchen Wunden sieht man immer.
00:34:18: Man sieht eine Narbe.
00:34:19: Das ist einfach ein Zeichen für Trauer, denke ich mal.
00:34:25: Ja, natürlich sagt es Delfas alles sein.
00:34:28: Es gibt keine Patentrezept, wie man mit Trauerung geht.
00:34:32: Das muss man ganz individuell wachen und hat dann solche tollen Unterstützerinnen und Unterstützer wie euch zum Beispiel an der Seite und kann da besser durchgehen.
00:34:43: Und so jetzt zum Abschluss.
00:34:45: So der Blick nach vorne für Eure Einrichtungen für die Menschen in Wiptal Stubaital.
00:34:53: Was wünscht ihr euch für die Einrichtung, für die Menschen in Wipthol und Stuhlweidal im Bezug auf Trauer auf das Hospiz-Team?
00:35:02: Auf der Tiroler Hospiz Gemeinschaft.
00:35:04: Wir haben uns vielleicht kurz angesprochen, wie gesagt wir vertreten heute das Hospiiz Team also das Team von den Ehrenamtlichen in der Region in WIPTHOL und dem Stuhleidahl.
00:35:14: Generell gibt es natürlich verschiedene Angebote einer Tirolerspitz-Geneinschaft für alle, umgesprochen einfach die Station innerhalb im Hospizhaus, wo Menschen sein können.
00:35:24: Die haben jetzt nicht mehr betreut oder begleitet werden können.
00:35:27: Es gibt ein Tages-Hospizienhall, bei dem Menschen von zu Hause für Untertagsinkommen kommen können.
00:35:32: Ich glaube das ist auch ganz wichtig, dass man es weiß und kann einfach eine Einlastung sein.
00:35:37: Für die Angehörigen, für die Patienten selber einfach einmal einen Tag was anderes.
00:35:41: Sie sind gut, betreuten, begleitet, pflegerisch und medizinisch... Und dann ist auch wichtig in der Region das mobile Palliativ.
00:35:48: Ich möchte einfach nochmal erwähnt haben, dass es auch ganz gute Möglichkeiten gibt, die Betreuung zu Hause zu unterstützen.
00:35:54: Das sind absoluter Expertinnen in diesem Bereich und super Kollegen in der Pflege und Ärzte und Ärztinnen, die den Menschen wunderbar unterstützen.
00:36:06: Da merke ich oft, dass da so viel Sicherheit gibt.
00:36:08: Das heißt, dem mobile Palliativ stimmt nicht einfach allein die Möglichkeit da eigentlich rund um die Uhr Anwürfe zu kennen und nachfragen zu können, mit einer Situation sich verändert oder Schmerzen auftreten.
00:36:19: Und dann jemand auch vielleicht noch ein Telefon sagt, du gründest jetzt das oder das?
00:36:23: Dann ist es so hilfreich!
00:36:25: Und du möchtest einfach auch motivieren wenn Situationen eintreten dass man sich dahin wendet Die Haushalts-Dewissen da ganz gut darüber.
00:36:31: bescheiden ist eine Erstrundsprach-Fahrung, aber das muss man auch immer sagen.
00:36:36: Aber generell ist einfach die Samenregelung halt.
00:36:39: Aber folgt hier noch irgendwas ein, was wir
00:36:41: noch einzukommen
00:36:43: können?
00:36:44: Nein ich hoffe dann, dass die Leute mutiger werden und sich an uns fänden.
00:36:49: Also nicht schon in den Telefon in die Hand nehmen und einfach reden.
00:36:54: Mit Reden kann man die Leute sagen und massagieren.
00:36:57: Und wie du auch gesagt hast... Ich war sie auch aus der Hand, weil ich schon mal gemeinsam mit ihr was machen habe.
00:37:03: Es gibt ja immer wieder Vorträge.
00:37:05: Ganz niederschwellig über Eltern-Kind-Zentrum.
00:37:08: Wir haben einmal etwas mit dem Kindergarten in Steinach gemeinsam machen dürfen.
00:37:11: Also da gibt es immer wieder Angebote wo man sich einfach ein bisschen Input erholen
00:37:15: kann.
00:37:16: Genau vielleicht ganz empfehlenswert sind die letzte Hilfekurse.
00:37:21: Wir sitzen hier heute
00:37:22: am Bruch.
00:37:23: Bei der Reitung
00:37:25: genau!
00:37:26: Genau.
00:37:27: Die kennen sich damit aus, das lassen wir beide an.
00:37:29: Und
00:37:30: wir machen die letzten
00:37:32: Stilfekursen
00:37:32: einfach einen Menschen ein bisschen an das Thema Tod und Sterne zu führen ganz praktisch, ganz niederschwellig.
00:37:40: Und da erlebe ich es immer, dass das eigentlich dann im Nachhinein sind alle recht begeistert und dankbar für das, was du ermittelt glaubst, ganz niederschwellige mit dem Thema mal in Beheuerung zu kommen.
00:37:52: Das heißt, ich brauche da einen bestimmten Anlass dafür.
00:37:56: Ich kann einfach sagen, ich interessiere mich dafür.
00:37:58: Mir hat mehr Wissen und bucht mir jetzt an der letzten Hilfe-Kurse.
00:38:01: Genau!
00:38:02: Ich
00:38:02: finde sowieso das es besser ist wenn die Leute nicht aus dem Spray zu kämen sondern an den Warschutz.
00:38:09: Ja.
00:38:09: Es sind einfach so Lebensthemen eben wie in der ersten Hilfekurs.
00:38:13: Auch letzte Hilfeverkurs ist einfach total hilfreich.
00:38:17: Ja, es ist halt doch immer noch so.
00:38:19: Es redet sich leichter über die ersten Hilfe als über die letzten.
00:38:21: Stimmt!
00:38:23: Ja... Es redete sich leicht über Geburten wie über Fehlgeburte Aber ja mit dem Podcast wollen wir da ein bisschen gegenwirken.
00:38:31: Man kann auch gerne mal die nicht so schönen Themen ansprechen und denen einen Raum geben und das ist ganz wichtig.
00:38:38: Genau und zum Allerletzt noch ... Euer Appell.
00:38:42: Habt ihr irgendwas an die Hörerinnen und Hörern, wo ihr sagt, das will ich jetzt eigentlich nur sagen?
00:38:47: Wo es schon zu hoch sitzt ... Das schiesst ihr jetzt nach Hause?
00:38:50: Ja wie gesagt, bitte wirst du mutiger und ruhig anordnen.
00:38:55: Informiert euch!
00:38:57: Genau, dann möchte ich mir einfach ganz schließen.
00:38:58: also Mut.
00:38:59: Mut
00:39:01: nach außen zu gehen.
00:39:04: Mut sich mit dem Thema zur Beschäftigung und ja, mut sich vielleicht an der eigenen Trauer, die vielleicht irgendwo versteckt sind damals zu stellen.
00:39:13: Das jeder hat.
00:39:14: wie Max schon vorhin gesagt, haben sie ein Backtür zum Drogenwundern.
00:39:17: Du hast auch keine Sparbereite, in der Ausbildung wird man immer sehr stark mit seinen eigenen Verlustern und seiner Trauer konfrontiert.
00:39:24: Und das darf sein, gell?
00:39:25: Und deswegen seid's mutig, greift es zum Hörer, kennt's vorbei!
00:39:29: Es gibt ja immer wieder Möglichkeiten, wo wir einfach vorbeikämen können und sich alles einmal anschauen und mit euch reden.
00:39:37: Genau.
00:39:38: Und einfach da kann angestorben.
00:39:39: und auch wenn man nicht vielleicht ganz genau weiß, ob die Frage jetzt dahin passt ist das was für so ein Spitz?
00:39:45: Ist egal!
00:39:47: Einfach anwürfen.
00:39:48: Sehr gut.
00:39:50: Ja, sehr gut.
00:39:50: Dann bedanke ich mich ganz herzlich jetzt vor allem auch bei der Bauwahrer, dass sie heute die Katrin begleitet hat.
00:39:57: Vielen Dank, dass du da warst und mir Rede und Antwort gestanden hast!
00:40:01: Die Katrin natürlich auch.
00:40:02: vielen Dank fürs Herkommen mit.
00:40:04: auch haben wir noch mal bei der Rettung eben in Schoenberg aufnehmen dürfen.
00:40:08: Wir schauen immer wieder einmal alle aus, weil es gerade Stürmet anfängt.
00:40:12: Und ja, danke an euch zwei das ihr hier war und vielen
00:40:16: Dank!
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