#2 Netzwerk Gesund ins Leben – Gemeinsam durch die ersten Jahre als Familie
Shownotes
In dieser Episode zu Gast: Andrea Seehauser und Elisabeth Saxer, Familienbegleiterinnen beim Netzwerk Gesund ins Leben
Triggerwarnung: In dieser Episode werden unter anderem psychische Belastungen nach der Geburt, Wochenbettdepressionen, Sternenkinder, Trauer sowie herausfordernde familiäre Lebenssituationen thematisiert.
Kontakt: Netzwerk Gesund ins Leben, Tel: 0664 6046630480, Mail: willkommen@gesundinsleben.at, Homepage: https://www.gesundinsleben.at/
Moderation & Ideengeberin | Christina Sternig, BA | Aktivistin, Trainerin für SeelenSport®, Unternehmerin, Autorin
Musik | Franz Eller | Ridi Spesso
Ein Projekt der Sodiwi – Soziale Dienste Wipptal
© Sodiwi - Soziale Dienste Wipptal
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzfrequenz in Wipthal.
00:00:04: Ein Podcastprojekt der Wiphtaler sozialen Dienste Sodiwi von
00:00:11: und mit
00:00:12: Christina Sternig.
00:00:15: So, dann haben wir da heute die Andrea
00:00:17: und
00:00:18: Oliver Elisabeth beide Familienbegleiterinnen beim Netzwerk Gesund ins Leben.
00:00:23: Freut mich sehr dass ihr hier seid für diese Podcastaufnahme.
00:00:27: Hallo erst einmal für euch beiden.
00:00:29: Ich sag auch, hallo und danke für die Einladung.
00:00:32: Bin schon sehr gespannt!
00:00:33: Ja,
00:00:34: auf meiner Seite Guten Morgen und wir freuen uns
00:00:37: dort zu sein.
00:00:38: Sehr gerne, sehr gerne
00:00:40: Und ihr werdet seinen Zeit ein bisschen erzählen was ihr so in eurem Alltag macht.
00:00:44: und vielleicht für die Hörer.
00:00:45: so als Einstimmung stellen wir uns vielleicht alle einmal vor Wir sind frisch gebackene Eltern Das Baby schreit Die Nächte
00:00:53: seien
00:00:53: lang und mir fühlen uns einfach überfordert fühlen uns unsicher, allein und erschöpft.
00:00:59: Und genau
00:01:00: da kommt das Netzwerk gesund ins Leben zum Tragen.
00:01:05: Genau dort kann man hingehen und vielleicht dann eben auch die Elisabeth oder eben die Andrea zur Seite gestellt bekommen.
00:01:13: und wie es jetzt genau ausschaut, wie schaut denn euer
00:01:16: Angebot beim
00:01:17: Netzwerks-Gesund ins Leben für solche z.B.
00:01:20: überforderten
00:01:21: Eltern
00:01:21: aus?
00:01:22: Ja, dann würde ich sagen ein kleines bisschen was... Wir sind Familienbegleiterinnen beim Netzwerk Gesundheitsleben.
00:01:32: Unser Angebot ist ein kostenloses und freiwilliges Angebot, das bereits in der Schwangerschaft beginnt und für Familien von Kindern von null bis drei Jahren ausgerichtet ist.
00:01:45: Grundsätzlich begleiten wir einen Jahr.
00:01:47: Dieses Jahr hat den Grund dass wir in diesem Jahr versuchen die Familien bei ihren Herausforderungen zu stützen und zu begleiten.
00:01:55: Und sie aber auch in ihre Ressourcen so weit zu stärken, dass sie nach einem Jahr sagen, wir sind wieder in unsere eigenen Kraft.
00:02:03: Wir können dann selber unser Leben wieder meistern.
00:02:07: Das Ziel ist eben die Begleitung von Eltern in herausfordernden Lebenssituationen.
00:02:15: Diese Herausforderungen können sein Überlastung im Alltag, soziale Isolation psychische Belastung oder finanzielle
00:02:25: Sorgen?
00:02:29: Vielleicht, ich finde immer wenn man sich spätlich vorstellt ganz nett den Gedanken des Netzwerks gesund ins Leben läuft über einen längeren Zeitraum wie ein roter Faden mit und immer wieder wenn Schwierigkeiten aufblicken schaut mal wo gibt es im Netz Unterstützungsmöglichkeiten?
00:02:51: kann die Familie ja gut diese Schwierigkeiten meistern.
00:02:55: Das heißt, ich kann also wirklich in diesem ersten Jahr, wenn ich jetzt zum Beispiel noch einen Monat melke, okay?
00:03:00: Es geht gar nicht!
00:03:02: Dann kann ich da auf Eich zurückgreifen sozusagen und mit all meinen Sorgen und Anliegen mal zu euch kommen.
00:03:08: Ganz genau das ist der Grundgedanke.
00:03:11: Wünschenswert ist es dass wir so früh möglich einsteigen und Ziel wäre es schon einzusteigen bevor die Herausforderungen an einem Punkt sein wo die Familie sagt Jetzt ist es für uns nicht mehr handelbar.
00:03:23: Also, also vielleicht fassen wir's zusammen.
00:03:28: Herzlich willkommen für jede Familie!
00:03:30: Es gibt nicht nur Begleitung bei Krisenfamilien sondern auch ganz normale Situation im Wochenbett wo man einfach ein bisschen überfordert ist und das Gefühl
00:03:46: hat...
00:03:47: Man braucht eine helfende
00:03:49: Hand,
00:03:50: die an einem Stück
00:03:50: fällt
00:03:51: weiter hilft.
00:03:53: So versuche ich mir Schaltstelle zu sein, aber genauso sei man vielleicht ein bisschen in der Funktion von der Großfamilie, die früher ganz vieles für die Familien
00:04:06: abgebuffert
00:04:07: hat vom Essen kochen bis zur Unterstützung im Alltag.
00:04:14: Heute haben viele Familien dieses Angebot der Groß-Familien nicht mehr und Wir helfen dies aus dem sozialen Netz zu organisieren.
00:04:24: Genau, und ich finde das ganz ein wichtig Punkt was die Elisabeth jetzt gesagt hat aus den sozialen Umfeldtests zu organisierend weil gerade im Stuberteil und Wipthal gibt es viele Angebote, viele Kooperationspartner was die Familien in ihrer Überforderung auf gar nicht so am Schum haben und auch nicht so die Energie haben zusammen.
00:04:41: Ich melde mir jetzt bei denen Und da sind wir also die Eliserweite und ich ganz gut im Austausch mit den jeweiligen Kooperationspartnern Und haben das Gefühl, wir können da gut andocken und schnell Hilfe organisieren für die Familie.
00:04:56: Ja, das klingt ja dann auch schon sehr interessant wahrscheinlich für ganz viele Familien.
00:05:01: Jetzt wollen wir uns mal so durch überlegen.
00:05:04: Ich nehme jetzt den Erstkontakt mit euch auf.
00:05:05: Wir kommen vielleicht durch Google zu euch oder rufe einfach bei euch im Sekretariat.
00:05:09: Ihr werdet sie als Sekretariat haben an.
00:05:12: Wie geht es danach diesem Erstkonto
00:05:14: weiter?
00:05:17: Ja genau, also es gibt verschiedene Möglichkeiten um sich bei uns zu melden.
00:05:21: Wir haben ein Telefonnummer vom Büro.
00:05:25: der ist Null-Sex-Six-Vier, Sechs-Nullvier, Sex-Sechs drei Null vier acht Null findet man natürlich auch auf unserer Homepage.
00:05:41: Willkommen Er hat gesund ins Leben.
00:05:45: Das klingt schon mal sehr interessant für sicher viele Familien, die gerade in dieser Phase stecken.
00:05:51: vielleicht gehen wir es einfach einmal konkret durch.
00:05:54: ich bin jetzt seit einem Monat Mama.
00:05:56: Es läuft runter und rüber und nimmt diesen Erstkontakt zu euch auf Für mich und meine Familie.
00:06:03: Ich habe vielleicht auch noch ein zweites Kind daheim.
00:06:06: Der Mann ist viel unterwegs und wie läuft es dann konkret mit diesem Hirschkontakt
00:06:12: ab?
00:06:13: Ja, also du kannst sie selber bei uns melden oder manchmal werden
00:06:18: auch
00:06:20: über unsere Netzwerkpartner-Familien auch ins Zugewiesen.
00:06:24: Die Netzwerkspartner waren hier zum Beispiel die Hebammen, die im Wochenbett begleitet der Kinderarzt.
00:06:30: Da sieht man der Familie geht's nicht gut oder natürlich andere Stellen im Netz.
00:06:39: Du meldest dich bei uns unter der Telefonnummer und innerhalb von zwei Werktagen, werd' sich dann ein Familienbegleiterin, die in deinem Einzugsgebiet, in deinm Wohngebiet arbeitet, Kontakt mit dir aufnehmen.
00:06:54: Und werd' da mal telefonisch abklären wo hat was?
00:06:58: Wo sind die Schwierigkeiten?
00:07:00: Und werd´ mit dir an Termin ausmachen um sich einmal zusammenzusitzen zu schaugen Was lauft gut und wo haben wir Schwierigkeiten.
00:07:10: Wo es läuft gut, ist etwas ganz Wichtiges.
00:07:12: Weil jede Familie hat auch gewisse Ressourcen und manchmal geht's einfach darum, dass man schaut mal was kommt im Familienfreundesumfeld schaubend um euch zu unterstützen.
00:07:25: Und da wo das eben fehlt, wo braucht man Unterstützung von außen?
00:07:30: Manchmal natürlich braucht man irgendwelche spezifischen Hilfestellungen.
00:07:38: Das kann einmal sein, dass man zum Beispiel das Mittagessen muss abdecken und wir brauchen eine Familienhelferin die eine gewisse Zeit in die Familie kommt.
00:07:51: Die ist alles zu organisieren braucht ein bisschen Vorlaufzeit und braucht eben auch die richtigen Kontakte.
00:07:57: Sehr gut, also ihr seid da breit aufgestellt bei einem lieben Programm.
00:08:02: Also wenn ich jetzt nochmal zusammenfassen darf es gibt zwei Wege wie die Familien zu uns kommen den Fall wie du jetzt eingangs beschrieben hast dass sich die Familie selbst meldet Homepage, wo die Kontaktdaten angegeben werden.
00:08:17: Da sind die Familien aber in einer Kraft,
00:08:18: wo sie sagen
00:08:19: ich kann mich selber melden.
00:08:21: Wir haben auf der anderen Seite noch eine Familie, die was aufgrund von der Überforderung oder weiß er den Blick auf ihre Herausforderungen nicht zu haben, die Möglichkeit über einen Kooperationspartner an uns weiterzuvermitteln.
00:08:33: Das kann im Beispiel sein, die Mutter entbindet in der Klinik und in der klinik wird dem Pflegepersonal auffallend, dass die Mama vielleicht zu Hause kein Unterstützungsangebot hat.
00:08:47: Geht mit der Mama immer in den Austausch, ob es möglich ist, Unterstützung über uns anzufordern.
00:08:54: und wenn die Mama dann sagt ja – mit der Datenschutzbestimmung das wäre möglich – meldet die Klinik uns den Fall?
00:09:03: Und unsere Klaringestelle sammelt es dann und schaut in welcher Wohnregion wohnt die Familie und teilt dann dort der jeweiligen Familienbegleiterin oder den Familienbeleister diese Familie zu.
00:09:16: Sehr gut, das war es dir seitens da wirklich so gut wie für jede Situation.
00:09:20: Zumindest mit einem guten Netzwerk her und ihr selber auch sehr gut gewappnet.
00:09:24: Und könntest du den Familien gut unter die Arme greifen?
00:09:28: Natürlich findet ihr alle Wege, wie ihr das Netzwerk gesund ins Leben kontaktieren
00:09:32: könnt
00:09:33: in unserer vollen Beschreibung.
00:09:35: Da werden wir die Telefonnummer, E-Mailadresse und auch die Homepage natürlich verlinken damit man euch dann auch erreicht wenn's soweit ist.
00:09:42: gerne wenn man wirklich
00:09:43: einmal die Hilfe braucht.
00:09:47: Das klingt schon mal alles total toll, aber ich weiß ja natürlich auch ein bisschen schon was.
00:09:51: und ich weiß auch dass ihr immer total tolle Angebote und total coole Veranstaltungen habt für Familien, für Frauen.
00:10:01: Für Männer die einfach sagen
00:10:03: da darf
00:10:03: man uns gerne ein bissel weiterbilden das darf man sich auch genau selber vertiefen.
00:10:08: Was gibt es so als Veranstaltung beim Netzwerk gesund ins Leben?
00:10:12: Wir haben z.B.
00:10:13: letztes Jahr, den Schwerpunkt Sternenkinder gehabt.
00:10:17: Wie haben wir einen Fachtag organisiert?
00:10:19: Da wurde in Innsbruck stattgefunden mit vielen Referentinnen und dieser Fachtag ist sehr gut beim Publikum angekommen.
00:10:32: Das Thema Sternenkind liegt uns sehr
00:10:33: am Herzen.
00:10:34: Bei uns gibt es auch dieses Hilfetelefon.
00:10:38: Die Informationen zu dem Hilfedelefon sind auf unserer Homepage, wo Betroffene anrufen können und Unterstützungsangebote finden.
00:10:50: Wir organisieren jedes Jahr vor Weihnachten eine Sterne-Kind-Gedenkbaumaktion.
00:10:55: Das sind mittlerweile die Rollweit von dreißig Gemeinden dabei.
00:10:59: Das kann man sich so vorstellen, vor Weihnachten wird in der Gemeinde an einem speziellen Ort einen Nadelbaum aufgestellt.
00:11:06: Vor Ort sind Holzstandeln, wo Betroffene – das können Eltern, Geschwister,
00:11:11: Onkeltanten
00:11:12: und Großeltern sein – ein Standel.
00:11:17: bei den meisten ist es eine Därne herausnehmen.
00:11:19: Ein Symbol, eine Datum, einen Namen aufgeschreiben und diese Standel dann aufhängen.
00:11:24: Das läuft über die Weihnachtszeit meistens bis in den Jänner und diese Sterne werden abgenommen.
00:11:30: Und alle Sterne werden gesammelt und dann im Frühjahr bestattet.
00:11:34: Das findet bei uns jetzt zum Beispiel in März wieder statt, da sind mittlerweile über siebenhundert Sterne, was wir gesammelten haben und diese Sterne waren in Ambradl-Friedhof bestattete.
00:11:46: Das ist so ein Schwerpunkt.
00:11:49: Dann gibt es bei uns eben Achtsamkeitsgruppen die Meistens über das E-Kitz austragen.
00:11:58: In Wiptal hat jetzt im Herbst eine Großstadt gefunden für Mama und Babys, wir haben auch eine Selbsthilfegruppe für Familie
00:12:09: mit psychischen
00:12:09: Belastungen.
00:12:11: Elisabeth faltiert auf die Schnellen nur das eine oder andere Angebot ein was ihr noch nicht genannt habt.
00:12:18: Also gerade in Verbindung mit den älteren Kindzentren werden die Rollweit immer wieder Angebote auf die Eltern spezifisch zugeschnitten.
00:12:29: Das heißt, die Eltern-Kind-Zentren machen zum Beispiel mit uns zusammen eine Momsgruppe, wo man gerade auf junge Mütter ganz einen
00:12:42: Schwerpunkt
00:12:42: lenkt und versucht über Mütterfrühstückchen den Austausch von jungen Müttern zu bekommen, um sie bis in den Mittelpunkt zu bringen und ihnen so gemeinsam nicht nur Fachthemen näherzubringen sondern auch durch den gegenseitigen
00:13:03: Austauscht
00:13:05: lernen zu ermöglichen.
00:13:06: Gerade auch was Hilfsangebote oder Förderung oder Möglichkeiten der Unterstützung im Netz sein.
00:13:16: Genau, und ebenso wie in dem Jahr den Schwerpunkt auf die Sternekinder lag, haben wir heuer im Jahr auch den Schwerkpunkt Alleinerzieherinnen.
00:13:28: Weil das ist ein sehr großes Thema, es merken mir in den Begleitungen, dass alleinerziehende Mütter
00:13:34: vergrossene
00:13:35: Herausforderung gestellt sind.
00:13:37: Und im Jahr zum Jahr im Jahr ist damals der Fokus darauf.
00:13:40: Da
00:13:41: haben wir schon mal einen kleinen Einblick gekriegt, ein buntes Angebot für die Familien und Eltern.
00:13:48: Wie jeder weiß, der selber Kinder hat in dieser ersten sehr herausfordernden Zeit.
00:13:53: Die braucht Kraft von allen Familienmitgliedern nicht nur von den Müttern auch von den Eltern natürlich und Geschwisterkindern.
00:14:00: Genau!
00:14:01: Und ich darf sagen vielleicht erzählst du mir einfach einmal so wie schaut man so ein Alltag bei euch?
00:14:09: in der Familienbegleitung aus, wie läuft das so ein
00:14:12: Tag bei euch ab?
00:14:18: Ich würde gerne einen Fall vorstellen.
00:14:20: Ich habe jetzt vor einem Jahr junge Frau begleitet.
00:14:24: Diese junge Frau ist Studentin und hat ungeplant ein Kind bekommen.
00:14:30: Sie hat sich dann gemeldet, wo ihr Sohn drei Monate alt war Und ich bin dann in die Familie gekommen und dann haben wir mal strukturiert.
00:14:41: Diese junge Frau hat kaum Rückhalt aus der Familie, hat viel emotionalen Stress Unsicherheit weil vom Studentenleben vor der Struktur was sie bisher gehabt habt dieser Rollenwechsel.
00:14:55: jetzt bin ich Mama Alleinerzieherin.
00:14:57: Es ist nicht nur so dass die Frau ein Kind geboren hat sondern Sie wurde in ihrer Rolle als Mutter auch geboren und damals zu schauen, dass sie auch in dieser Rolle ankommt.
00:15:08: Wir haben
00:15:08: dann auch geschaut, wo gibt es denn so die Unsicherheiten?
00:15:12: Da waren zum Beispiel finanzielle Belastungen und noch weitere Herausforderung.
00:15:16: In meiner Begleitung war es mir zunächst wichtig, dass die Mama
00:15:21: mal eine
00:15:22: Person in mir hat, wo sie ihre Gedanken, ihre Gefühle ausdrücken kann, ihre Belastung – und sie einmal gesehen wird, indem was alles da ist!
00:15:33: Wenn du es so sagen willst, sich einmal alles von der Seele reden.
00:15:36: Und ich merke oft diese im ersten Schritt, dass sie sich von der seele reden ... Ich wäre gesehen von einer anderen Person.
00:15:44: Das ist immer ein ganz wichtiger Schritt.
00:15:46: Dass man dem Sorgen ernst genommen werden kann, das ist immer so ein Thema, wo man sich selber denkt, ich werde nicht ernst genommen, da winkt jeder ab und sagt was hast du denn?
00:15:54: Aber das ist natürlich auch wie du sagst sehr wichtig, dass du dann mal offene Art für sie hast.
00:15:58: Genau!
00:15:59: Und das ist ein zentrales Thema gesehen worden geht die Eltern in diesem Fall, die junge Mutter, in ihrer Herausforderung gesehen zu werden.
00:16:08: Und dass diese Überforderung was sie derzeit betrifft nicht einfach so und Anführungszeichen eingebildet ist sondern das reale Themen sind die was Sie Tag für Tag beschäftigen und Sie auch am Abend beschäftigen.
00:16:22: wenn es Kind vielleicht schon schläft steht sie immer noch da mit den Themen und kann ihn nicht locker
00:16:27: lassen.
00:16:28: Dabei vielleicht ist die Grundeinstellung von uns natürlich sehr wichtig, also dass man nicht zum Bewerten in die Familie kämmt sondern dass wir uns einfach neutral unhoffen.
00:16:42: Was sind die Herausforderungen und warum schafft es die Familie nicht diese Herausforderung allein zu leisten?
00:16:52: Und jede Familie, ganz egal welche macht auch ganz viele Sachen ganz doll.
00:16:58: Auch hier finde es ganz wichtig dass wir einfach auch da hinschauen und sie bestärken in dem was eh schon gut läuft.
00:17:04: aber das sieht man oft nicht wenn man so im Dundl rein steckt und leise sieht
00:17:09: was passt alles nicht.
00:17:11: Also jeder der mit euch im Büro kommt kann sich sicher sein nicht gewertet und bewertet.
00:17:17: Man kriegt keinen Stempel auf die Stirn, sondern man wird einfach so weit wie es geht liebevoll mit Wissen dahinter begleitet.
00:17:25: Das ist ganz wichtig
00:17:26: zu wissen.
00:17:27: Es ist ja auch nicht so dass man sich melden kann, weil man in der Schwäche ist, sondern die Meldung eigentlich ist die Stärke glaube ich.
00:17:39: Und die Stärkung der Wille etwas zu verändern – vor allem für das Kindl ein stabiles Umfeld zu schaffen, das braucht viel Kraft.
00:17:52: ist auch für uns etwas, was wir wirklich sehr
00:17:57: wertschätzen.
00:17:58: Dass die Familie sich auf einen Weg machen will und mir geben uns ein Bestes um diesen Weg zu unterstützen.
00:18:04: Ich glaube da spricht schon ganz ein wichtiges Thema an das wie es oft so kommuniziert wird gerade im Alltag oder in Medien teilweise dass sie Hilfe holen kann Zeichen von Schwächen.
00:18:16: ganz im Gegenteil wie du sagst das braucht ganz viel stärker eine Nummer zu wählen anzurufen Mir geht es nicht gut.
00:18:24: Was können wir tun?
00:18:26: Das ist ganz toll, dass erstes so sieht und das auch verkaupert.
00:18:30: Aber eben keine Angst!
00:18:31: Wir kennen nicht mit der hohen Zeigefinger sondern wir sehen uns als Unterstützungsangebot.
00:18:41: Und wenn ich nochmal überleiten darf auf meinen Fall Es ist wichtiger mal eine Struktur in die Situation hineinzubringen.
00:18:49: Bei dieser jungen Frau war es einfach
00:18:50: viel,
00:18:51: die hat nicht gewusst wo ist oben und unten.
00:18:54: Wo fange ich jetzt überhaupt an?
00:18:56: Und das siege mir oder auch meine Kolleginnen und Kollegen uns ganz fest in der Position wir strukturieren einmal.
00:19:04: was steht jetzt an?
00:19:06: Bei dem konkreten Fall waren es wirklich finanziellen Unterstützungsangebote.
00:19:10: Was steht ihr zu, wo sind Anträge einzureichen?
00:19:14: Dass man
00:19:15: Stück für Stück
00:19:16: Struktur und Sicherheit aufbaut.
00:19:18: Und das merkt man dann auch wenn das dann andockt und ankommt diese Struktur, finanzielle Unterstützung, Sicherheit und das gelingt
00:19:28: wie
00:19:29: gestärkt die Frau dann ist.
00:19:30: Jetzt kann ich mal eins abpacken.
00:19:32: Jetzt kann ich wieder mehr den Fokus auf mein Kind legen.
00:19:35: Wie geht's in mir gerade?
00:19:36: Und dann schauen, okay jetzt hat sie das geschafft!
00:19:39: Was ist jetzt das nächste Ziel?
00:19:41: Bei dieser Frau war es das nächste Ziel muss ich mein Studium lassen, muss ich arbeiten gehen, muss sich mein Lebenstraum hinter mir lassen?
00:19:48: oder wie kann man das umstecken und sagen, wie geht auch mit Kind zu studieren?
00:19:53: Und da wieder was zu schauen?
00:19:56: wo kann man als Kind während Sie studiert unterbringen Stück für Stück, dass sie mehr Sicherheit hat und dass sie die Sorgen beiseite stellen kann.
00:20:05: Weil viel Gutes läuft und dann in Fokus auf ihr Kind wieder hat.
00:20:10: Und dieses Denfokus auf den Kind ist eben ganz wichtig für die Bindung.
00:20:14: Dass das Kind mit einer sicheren Bindung aufwächst.
00:20:19: Da waren wir einfach weiter dran.
00:20:21: Das ist einfach prozesshaft!
00:20:23: Und Elisabeth hat es auch schon davor gesagt Es geht nicht darum... als negativer aufzuzeigen, sondern auch was machst du gerade gut?
00:20:31: Man weiß wie gut du jetzt mit dem Kind umgehst.
00:20:34: Und ich glaube das ist ein ganz wichtiger Faktor.
00:20:38: Das ist ganz klar, wenn man sich denkt.
00:20:40: Es sind viele Sohne da, die nicht nur emotional sind sondern auch finanziell.
00:20:46: Wo man sagt, wir finanzieren das natürlich.
00:20:49: Wir finanziern unser Leben und nehmen noch mein Leben.
00:20:54: Und es ist sehr toll, wenn es heppchenweise hilft, einmal die wichtigsten Punkte anpackt und sagt jetzt gehen wir mal das an und schauen, dass wir da finanzielle irgendwie absichern und dann schauen wir weiter und wir kriegen das gemeinsam hin.
00:21:07: Das ist ein ganz tolles Angebot.
00:21:09: Ja, ich finde auch, du hast schon gesagt, wir kriegen es hin und die Mama kriegst dann wirklich hin.
00:21:15: Dass dir dann gestalkt wird, okay?
00:21:17: Die Elisabeth und die Andrea sind nach einem Jahr nicht mehr in der Familie.
00:21:22: Aber ihr kriegts da hin!
00:21:23: Auch wenn das Zeit jetzt schwierig ist, ja erleber als betroffene Mama, wo sind meine Stärken?
00:21:29: Was kann ich für den Rest meiner Leben noch mitnehmen aus den Stärkern?
00:21:34: Ja, das ist sehr schön zusammengefasst.
00:21:36: Vielen
00:21:37: Dank!
00:21:38: Sehr toll.
00:21:41: Elisabeth, hast du noch was dagegen?
00:21:44: Also ich finde auch nicht nur ganz wichtig ist, dass man in der Familie ein sicheres Umfeld für das Baby schaffen oder das Kleinkind damit sich das gut entwickeln kann
00:21:58: aber
00:21:59: auch, dass wir gut Brücken bauen im Außen.
00:22:04: Wir haben wirklich ganz tolle Netzwerkspartner, gerade bei uns im VIP-Tolerinnen.
00:22:11: Laufen wirklich viele Dinge ganz einfach.
00:22:14: Man darf sich trauen diese Hilfe auch in Anspruch zu nehmen wie zum Beispiel die Familienhilfe wenn jetzt wirklich die
00:22:22: Mama oder der Papa
00:22:23: mal ausfallen Wenn wirklich einmal Not am Mann ist und die muss das überprüchen.
00:22:30: Neben der Familienhilfe gibt es aber noch ganz viele tolle andere Netzwerkpartner, wie das Rote Kreuz zum Beispiel.
00:22:37: Mit dem Kleiderladen mit
00:22:40: der
00:22:40: Darfel wo man
00:22:41: auch einmal
00:22:43: Lebensmittel kann beziehen wenn's notisch.
00:22:48: Wir
00:22:48: haben ein ganz gutes medizinisches Netz, therapeutisches Netz also wirklich viele Möglichkeiten für die Familien auch mit kurzen Wegen gut Hilfe zu erfahren.
00:23:06: Und da bin ich wirklich sehr dankbar, dass wir so ein super Netz haben.
00:23:09: Das Netz entwickelt sich ständig weiter und wir werden auch weiter versuchen Lücken aufzuzeugen.
00:23:15: Auch das finde ich schon bis in unsere Aufgabe.
00:23:19: damit versuche man für die Familie langfristig einfach das Angebot in insamtolerinnen zu verbessern.
00:23:27: Sehr schön, das heißt auch wenn du jetzt gerade sagst medizinisch seid sehr gut vernetzt.
00:23:31: Das heisst auch wenn in der Familie irgendwie ein Trauma noch steckt oder einfach eine Depressionen da sein.
00:23:38: Also wenn man wirklich in medizinische Bilder denkt, gell?
00:23:42: Das heißt auch hierseits ihr Ansprechpartner und könnt es mir weiterhelfen.
00:23:46: Eben, gerade dieses psychische ist natürlich etwas wo man heute immer noch nie so gerne darüber redet.
00:23:53: ich bin ja als Grundberuf Hebamme.
00:23:56: Wenn ich vor zwanzig Jahren in meine Geburtsvorbereitungskurse zu den Mamas gesagt
00:24:02: habe, es
00:24:04: kann nach der Geburt auch zur psychischen Verstimmung kommen oder zum Babyblues.
00:24:12: Dann haben mich damals die Leute alle mit grossen Augen umgeschaut und sich gedacht davon hunge ja überhaupt noch nie was gehört.
00:24:19: also da finde ich halt Sicherheit wirklich und total viel verändert.
00:24:24: Heute kennen schon viele Familien, andere Familien, denen es so gegangen ist nach der Geburt zum Beispiel sei es ausgelöst durch eine traumatische Erfahrung aber auch durch den Hormonumstellung, durch den Rucksack, den wir vielleicht schon mithaben also durch ganz verschiedene Ursachen.
00:24:43: und das rutscht ein bisschen aus der Tabuzone aus sich und das freut mich total weil ich finde Es ist ganz wichtig, dass wir erstens kein Scham haben bei dem Thema.
00:24:55: Dass man es trauen darüber zu reden und so die Möglichkeit kriegen an Hilfsangebote drinnen zu kämen.
00:25:04: Ich gründe es nicht mit mir allein ausmachen.
00:25:07: Die Dinge verschwinden oft nicht für selber wieder.
00:25:09: Man braucht manchmal einfach jemanden der ein Dorbisser an der Hand nimmt und mit Fachwissen in die richtige Richtung bringt Und das kann eine kurzfristige Krisenbewältigung sein.
00:25:22: Manchmal braucht es länger, jetzt sind ja verschiedene Ursachen dahinter.
00:25:26: aber der erste Schritt ist schon mal zu sagen mir geht's nicht gut und ich brauche Hilfe und dann können wir schauen welche Hilfe passt.
00:25:35: und auch in dieser Richtung gibt es total viele Möglichkeiten die Eltern oder Familien in solchen Situationen richtig zu begleiten und zu betreuen.
00:25:51: Also der erste Schritt ist fast der wichtigste Schritt, ich war jetzt erst wieder auf der Fortbildung das hat mich fast schockiert.
00:25:57: da haben sich gesagt ma es ist jede fünfte Familie
00:26:02: betroffen
00:26:04: von einer depressiven Verstimmung nach der Geburt
00:26:07: und nur
00:26:07: fünf Prozent von die Betroffenen landen dann im Netz so, wo die richtige Hilfe ist.
00:26:15: Und das ist ein minimaler Punkt und ich finde ja hier so wichtig dass wir eben darüber reden.
00:26:22: nachher kommt es ein bisschen in die Köpfe.
00:26:25: eine noch wissen die Eltern an mir ist nichts falsch nix verkehrt immer auch alles richtig aber ich darf Hilfe in Anspruch nehmen und das wirkt sich dann All along, ja wieder aufs ganze System in der Familie aus.
00:26:44: Also
00:26:45: wenn die Mama krank ist, dann betrifft das heute mal nie leider die Mama als Betrifter ein Papa, der damit in eine andere Rolle einkommt
00:26:53: und es
00:26:54: wirkt sich auf die Bindung, auf das Kindl-, auf das ganze Familiensystem aus.
00:27:02: Bitte bitte, wenn Sie jemanden kennen ... Redet's mit den Leuten drüber, ermutigt sie diesen Schritt zu machen und sich da Hilfe zu
00:27:12: holen.
00:27:13: Dann schauen wir einfach, dass man solche Wörter wie das Wochenbettdepression zum Beispiel aus der Dapuzone holt.
00:27:20: Das ist
00:27:21: nix!
00:27:23: an dem man verzweifeln muss.
00:27:24: Es gibt Hilfe, man kommt damit Menschen arbeiten und begleitet.
00:27:28: Man muss da nicht in der Landung durch.
00:27:30: Ich glaube das ist ganz wichtig.
00:27:31: Ist es ganz klar, Christina?
00:27:34: Wenn ich mich heute als Bein breche und habe ein Gips dann hat jeder Verständnis wenn ich Humpel, wenn ich mal weniger schaffe.
00:27:40: Es ist oft noch in den Köpfen drin, wenn jemand, sei es die Mama oder der Papa eine psychische Verstimmung oder auch eine psychischen Erkrankung hat dass man dann seinen Alltag nicht mehr bewältigt dass man dann vielleicht als Dingmann da hat, man schafft es nicht mehr.
00:27:55: Da sehe ich auch unsere Aufklärungsarbeit, dass wir sagen wie klein wird das aufgehen?
00:28:01: und es ist unser Ziel das Bewusstsein zu schaffen weil wenn in einer Familie so eine Grundstimmung von dieser schweren psychischen Belastung habe, dann erkenne oft nicht, wie war's denn?
00:28:15: Wenn ich behandelt wäre, wenn ich in einer Therapie wäre, dann wärs doch viel leichter.
00:28:20: und da brauchst du oft den
00:28:21: Blick von außen.
00:28:23: Das ist ganz klar, weil ihr natürlich auch einen professionellen Blick drauf habt.
00:28:26: Das ist ja immer so ein Thema, wo man sich vor Augen führen muss.
00:28:30: Familie rundherum
00:28:31: –
00:28:31: das ist natürlich alles super!
00:28:33: Aber da ist halt immer das Persönliche dabei.
00:28:35: Die wollen einfach auch, dass man selber wieder schnell und ding unterbraucht es vielleicht oft wie du sagst den Blick von außen, der sagt wir nehmen uns die Zeit, aber wenn wir jetzt einen Monat länger brauchen, dann gehen wir in den Weg gemeinsam damit wir Eichfit machen und wieder Aussage haben aus dieser Lage, die nicht festgeschrieben kommen kann, wenn man die Hilfe hat.
00:28:58: Ganz genau!
00:28:58: Das ist sehr schön
00:29:01: und
00:29:02: ich weiß ja, die Elisabeth arbeitet auch als Hebamme in der Wochenbettbegleitung.
00:29:07: Wie passt das jetzt mit dem Netzwerk gesund ins Leben
00:29:09: zusammen?
00:29:10: Ich finde eben es passt super gut zusammen weil in meiner Wochenbett-Begleitung als Hebammen begleitet die Familien in den ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt.
00:29:21: dort rannt sich natürlich vieles um die Versorgung fürs vom Baby
00:29:26: um
00:29:28: die Mutter, dass die Mutter wieder schnell auf die Firs kommt damit sie wieder ihre Mutter rollen da oben gut erfüllen kann.
00:29:36: Das trennt sich viel um Stille natürlich.
00:29:38: das ist ganz ein zentraler Punkt und wenn man hier auffällt der Mama geht es nicht so gut dem Papa geht's nicht zu gut warum auch immer sei er jetzt?
00:29:50: Das ist ein finanziell in der Not.
00:29:52: Es fällt hier vorne und hinten, oder der Wohnraum ist nicht gesichert.
00:29:56: Sie müssen umziehen.
00:29:58: Sie wissen nicht wohin ... Also eben sie sind erkrankt, oder sie haben ein Kind, das zu früh auf die Welt gekommen ist.
00:30:07: Oder ein Kind mit einem speziellen Förderbedarf
00:30:11: hat.
00:30:11: Sie haben Zwillinge zum Beispiel.
00:30:13: Ganz kunderbunter kann die Belastung sein.
00:30:17: Und nicht das was für mich als Belastungen belastet vielleicht auch die andere Familie mit der gleichen Herausforderung.
00:30:25: Also ADS ist was Individuelles, wie ihr empfindet das die Familie?
00:30:31: Und solche Dinge fallen man natürlich in meiner Hausbesuche auf
00:30:35: weil
00:30:36: sie da stunden in ihrem eigenen Umfeld wo ich mit den Familien viel reden kann wo wir viel Zeit haben einfach gut hinschauen können.
00:30:47: und wenn man das auffällt dann ermutige sie sich zu melden beim Netzwerk,
00:30:56: um
00:30:56: jemanden einer zu holen der über einen längeren Zeitraum da bleibt und der eben nicht nur die medizinischen Dinge oder das Stillen mit ihnen in Angriff nimmt sondern vielleicht schaut mal wo gibt es zynscht Unterstützungsmöglichkeiten.
00:31:14: Ja sehr gut, ja du bist natürlich noch ganz nah an den Familien dran In einer sehr intimen Zeit ganz, ganz nah dran und du kriegst dann natürlich am ersten Mittag, wann es da was ist.
00:31:27: Und du kommst natürlich auch gleich beraten und sagen hier gehts dahin.
00:31:31: Da kriegt sie Hilfe!
00:31:32: Es ist natürlich ein Geschenk in dieser Zeit auch... Zu die Familienraumform.
00:31:37: Und ein großer Vertrauensbeweis.
00:31:39: Da kriege ich richtig, da krieg ich immer Gänzehaut bei so was!
00:31:41: Weil das einfach so ein ganz intimer Moment ist, gell?
00:31:44: Denn du mit den Familien teilen darfst.
00:31:46: Was natürlich bei Geburten auch immer viel Freude dabei ist, aber in schwierigen Situationen, wo du begleitend dann dabei bist und es ist ein ganzer großen Vertrauungsbeweis an dich.
00:31:57: Das ist immer sehr schön.
00:31:59: Ist gegenseitig also ohne Vertrauen funktioniert das nie.
00:32:05: Ja, also das ist mir durchaus bewusst.
00:32:07: Dass es auch für die Familien eine große Hürde sein kann wenn jemand von außen in ihren Bereich einer kommt und eben mehr sieht als wenn die Familie in der Beratungsstelle hinkommt oder zum Arzt hinkimmt weil dann kommen sie gezielt mit ihre Fragen Und so ist aber auch für mich natürlich jetzt ein Chance um sie darauf hinzuweisen, um sich zu ermutigen sich zu melden, wenn sie mehr
00:32:35: brauchen.
00:32:37: Sehr schön!
00:32:38: Tolles Angebot, was ihr da habt?
00:32:40: Vielleicht jetzt noch abschließend.
00:32:44: Als eure Angebote kann man die nur direkt über euch erfahren oder arbeiten Eltern-Kindzentren zum Beispiel, die ja niederschwellig überall niedergelassen sind bei uns im WIB.
00:32:53: Da ist auch ein tolles Elternkindzentrum.
00:32:56: Kann man auch über diese Plattformen mit euch in Kontakt treten.
00:33:02: Das ist unser Ziel und unser Wunsch, dass wir jetzt einfach vermehrt in die Eltern-Kind-Zentren unsere Angebote anbieten.
00:33:08: Und da sind wir sukzessive am Angebot erstellen.
00:33:13: Letztes Jahr war ich im Kindzentrum in Biptal schon groß von mir und so wird es auch die nächsten Jahre fortgeführt.
00:33:20: Unsere Angebote werden grundsätzlich kostenlos für die Familien sein und dann muss man einfach schauen wie passt's in die Ressourcen der jeweiligen Familienbegleiterin?
00:33:29: Und
00:33:30: was ist derzeit von den Eltern-Kindzentren gefragt?
00:33:33: Was war ein Zerschwerpunkt, wo mir sagt da kann man Angebote erstellen.
00:33:37: Es ist auch durchaus denkbar dass wir im Anaheim Vorträge machen zum speziellen Thema das was uns betrifft.
00:33:45: und wie gesagt wir wollen unser Angebot verbreitern, wir wollen mehr informieren und es wird sicher die nächsten Jahre
00:33:53: wachsen.
00:33:54: Das heißt auch der Appell und draußen, wenn ihr merkt es ist schon irgendwas bedarf.
00:33:59: Auch gerne an das Eltern-Kind-Zentrum zum Beispiel herantreten weil das einfach in der nächsten Step ist quasi bei uns jetzt im Dahl zum Beispiel dass man sagt, mir ist aufgefallen kann ja vielleicht.
00:34:10: Und dann wird wahrscheinlich mit Enkelkontakte aufgenommen und wird geschaut kommen oder irgendwas anbieten lokal.
00:34:15: Dass man auch nicht nach Innsbruck fahren muss.
00:34:17: Man macht eben im Tal was, damit es einfach leichter zugänglich ist.
00:34:23: Das heißt da einfach gut in Kontakt bleiben, auch mit den Mamas.
00:34:27: Auch einen Enkel draußen draussen zu sagen, wenn ein Enkel etwas auffällt.
00:34:33: Es ist keine Kritik!
00:34:35: dass wir das als Hilfe und das, was vielleicht die eine Mama braucht.
00:34:40: Braucht vielleicht die andere an und traut sich vielleicht noch nicht das zu
00:34:44: sorgen.".
00:34:44: Genau, du sagst es.
00:34:45: Das erleben wir in den Kursen immer wieder und das ermutigen wir auch die Familien in den Kruse zu gehen, weil es einfach das Gruppengefüge da ist.
00:34:54: Ich als Mama traue mich vielleicht noch nicht so an, das Thema anzusprechen.
00:34:57: Und man hilft einer anderen Mama, der sich in einer gleichen Situation spricht, so war er aus.
00:35:01: Das macht auch was mit mir, wo ich denke, ich bin nicht die einzige.
00:35:05: Total, Janis ist ja wie früh in der Schule, wenn man so zurückdenkt oder?
00:35:08: Zwanzig denken
00:35:09: sie sich, oh mein Gott,
00:35:10: von was redet denn der da vorne?
00:35:12: Und dann denkt man, hoffen Sie sich zwar gar nicht auf... und frock.
00:35:14: Genau, abschließend Elisabeth hast du noch irgendwas zu ergänzen was da auf der Seele liegt?
00:35:24: Also ich darf ganz gerne unsere Kernpunkte nochmal einfach unterstreichen.
00:35:29: also wir begleiten Familien ab der Schwangerschaft bis Kinder mit maximal drei Jahren und zwar ein Jahr lang.
00:35:41: Aber die Begleitung ist freiwillig.
00:35:43: Das heißt, wenn früher die Belastung fertig ist und die Familie keine Begleitungen braucht dann wird sie einfach auch früher beendet.
00:35:54: also es ist absolut ein freiwilliges Angebot und absolut kostenlos für die Familien
00:36:01: Und anonym!
00:36:02: Also wir haben schweigepflicht
00:36:03: unsere Daten
00:36:04: gehen nicht nach außen Und wenn wir Rücksprache mit Kooperationspartnern haben, dann immer mit Absprachen und Schweigepflichtsentbindung von den Familien.
00:36:13: Das ist ganz wichtig!
00:36:15: Es ist sehr gut zu wissen ja...
00:36:17: Also jede Familie ist willkommen.
00:36:19: Meldet es euch gerne, wenn ihr das Gefühl habt, es tut
00:36:23: euch gut
00:36:24: ein bisschen Begleitung zu rum.
00:36:26: Genau.
00:36:27: Andrea hast
00:36:28: du noch zum Abschluss noch was, was er sagt?
00:36:30: Muss ich jetzt noch
00:36:31: los werden?
00:36:32: Also ich bin einfach vom Grundberuf gern Familienbegleitern, das ist mir wirklich ein Herzensanliegen.
00:36:38: Ich bin selber Mama vor drei Kindern und ich glaube es ist einfach wichtig wenn du in dieser Situation bist wo was Leben kopf steht.
00:36:46: Du bist schon nicht in einer Mutterrolle angekommen sind so viele Anforderungen selber hast du große Erwartungen an die selber als Mama dass das oft zu viel ist und mit ein bisschen Unterstützung von außen, dass es leichter geht.
00:37:01: Wir gehen nicht mit einem Kochrezept und sagen, mach A, mach B, mach C, dann funktioniert das alles.
00:37:06: Sondern wir schauen was es individuell braucht.
00:37:08: Das macht mir so Spaß an dieser Arbeit als Individuelle bei jeder Familie aussuchen und das zu aktivieren.
00:37:16: Es gibt einen Körperdentrezept für jeden Fall.
00:37:18: Jeder Fall ist anders, jede Familie ist anders.
00:37:20: Jede Familie in Zusammensetzung ist anders!
00:37:23: Und von dem her, wenn wir da ein Patentrezept hätten, dann wären wir wahrscheinlich Millionäre.
00:37:30: Genau!
00:37:32: Aber so ist es ja toll, dass es euch gibt.
00:37:35: Dass es das Netzwerk gesund ins Leben gibt und ein tolles Angebot auch regional gibt.
00:37:40: Man kriegt viel was nicht mit und weiß es nicht.
00:37:44: Und es ist einfach wichtig, dass man es nach außen tragen, dass er dieses Angebot gibt.
00:37:47: Weil wenn man vielleicht in der Situation selber ist und Hilfe braucht, ist einfach die Suche nach Hilfe... Ganz anstrengend und ganz schwierig.
00:37:56: Und wenn man weiß, okay da war doch einmal was,
00:37:58: dann
00:37:59: geht es gleich schon leichter sich damit auseinanderzusetzen und die richtigen Kontakte zu finden.
00:38:05: Dann darf ich mir ganz herzlich bei euch zwar bedanken, das war so ein feines Gespräch.
00:38:10: Ist toll zu mir geworden!
00:38:12: Es ist richtig toll, es ist richtig fein gewesen.
00:38:14: Mir denkt zwar Danke Elisabeth.
00:38:17: Danke für deine Zeit Christina.
00:38:19: Es war total nett dass wir da auf den Halt ins Angebot vorstellen.
00:38:23: Und ja, ich freue mich schon auf viele, viele Familien, die sich melden werden.
00:38:28: Sehr schön!
00:38:28: Adria, danke für deine Zeit.
00:38:30: Das war ein ganz
00:38:32: bespannendes Gespräch.
00:38:33: Danke dir!
00:38:33: Ja,
00:38:33: sehr fein.
00:38:34: Ja gut, nachher darf ich noch Miel von Engfer abschienen.
00:38:37: Wir haben jetzt vielleicht wissen die viele vielleicht auch noch nicht oder auch schon?
00:38:42: Wir haben ja in den Räumen vom Roten Kreuz in Schoenberg aufnehmen dürfen.
00:38:47: Vielen vielen Dank auch auf diese Art nochmal
00:38:51: und
00:38:52: seid gespannt auf dem nächsten Podcast.
00:38:54: wir haben noch viele viele spannende Gäste.
00:38:57: Und vielen dank fürs Zuhören.
00:38:59: und wie gesagt alle Informationen zum Netz Jetzt war gesund ins Leben, findet ihr dann natürlich in der Folgenbeschreibung.
00:39:05: Danke schön!
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